Jugendcamp Attersee 2025 – Glaube, Gemeinschaft und große Geschichten
Zwei Wochen lang, vom 3. bis 16. August, wurde das Gelände der Scouts Oberösterreich am Attersee zu Zeltstadt und Zuhause für 24 Jugendliche und ein zwölfköpfiges Mitarbeiterteam. Das Camp stand in diesem Jahr unter dem Motto „reflect JESUS“ und war geprägt von bewegenden Begegnungen, ehrlichen Gesprächen, herausfordernden Challenges und tiefen Momenten des Glaubens.
Die Tage begannen mit einem gemeinsamen Frühstück und meist einer „Power-Hour“, die sich über die beiden Wochen wie ein roter Faden als Mini-Glaubenskurs durchzog. Von Fragen wie „Wer ist Gott?“ über Themen wie „Identität“, „Schuld“ oder „Glaube in schwierigen Zeiten“ wurden viele Aspekte des christlichen Glaubens beleuchtet und in Kleingruppen oft sehr persönlich und tiefgehend besprochen – immer mit der Leitfrage: Was hat das mit meinem Leben zu tun?
Immer wieder wurde deutlich, dass diese alten biblischen Texte nichts an Aktualität verloren haben, sondern mitten ins Leben sprechen.
Mit diesen ersten Denkanstößen ging es nach dem Mittagessen in vielfältige Aktionen. Vom Stadtspiel in Attersee über gemütliche Stunden am Wasser bis hin zu Workshops zu Bushcraft, Beauty-Tipps, Graffiti oder Bibellesen gab es ebenso sportliche Herausforderungen.
Ob Canyoning mit einem eigens angereisten Guide oder der Ausflug zum Kletterfelsen – für jede und jeden war etwas dabei.
Auch das Abendprogramm zeigte sich bunt und abwechslungsreich.
Lagerfeuerabende, Krimi-Döner, Geländespiele, Nachtwanderungen oder ein Casinoabend mit aufklärerischem – aber dennoch schickem – Charakter sorgten für echte Highlights. Spaß und Freude standen im Vordergrund. Und doch wurde bei jedem Programmpunkt spürbar:
Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Echt-sein-dürfen, um Wachsen und darum, zu lernen.
Die Jugendlichen lernten voneinander, vom Umgang mit den Mitarbeitenden und auch von benachbarten Gruppen.
Sie lernten, sich aufeinander einzulassen, manches auszuhalten, Grenzen zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Zwischen den Programmpunkten, in der Freizeit oder auf der dreitägigen Wandertour, die die Jugendlichen in kleinen Gruppen mit Mitarbeitenden durch die wunderschöne Wildnis des Attergaus führte, lag das Herz des Camps in den Begegnungen untereinander.
Beim Wandern, Spielen, Essen, beim Abwasch, auf der Wiese oder spät am Lagerfeuer entstanden Gespräche – über Gott, den Glauben, Politik, Freundschaft und das Leben. Oft war es genau dieser einfache, unaufgeregte Raum, in dem Vertrauen wuchs und Beziehungen tiefer wurden.
Hinter den Kulissen arbeitete das Team unermüdlich. Schon Monate zuvor waren Tagesabläufe, Power-Hours, Küchenpläne, Materiallisten und Workshops vorbereitet worden. Unter der Leitung von Bezirksjugendreferent Benedikt Schwab wurden Aufgaben nach Begabungen verteilt, Logistik organisiert, Verträge geschlossen und Anmeldungen geprüft. Während des Camps sorgten das ganze Team dafür, dass alles rund lief – vom Frühstück am Morgen bis zur letzten Wärmflasche am Abend. Diese Zusammenarbeit war gelebte Gemeinschaft.
Am Ende blieb das Gefühl, dass mehr gewachsen war als nur eine Campgemeinschaft.
Da war neues Vertrauen – in Gott, in andere und in sich selbst.
Der Abschied am letzten Tag fiel vielen schwer.
Tränen, Umarmungen, Gelächter – und die leise Gewissheit, dass etwas Wertvolles entstanden ist, das weit über den Sommer hinaus trägt.
„Warum können wir das nicht den ganzen Sommer über machen?“ – eine Frage, die wir oft hörten.
Was für ein Geschenk. Was für ein Segen.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jugend-Action-Camp mit euch!
Benedikt Schwab & euer Camp-Team










































































































































































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