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Rückblick: FroKo 2021

Es ist erstaunlich, wie schnell die Routine wieder da ist…

Nach einem Jahr coronabedingter Pause (siehe EJW getaway-days 2020) konnten wir unsere Sommerfreizeiten zuletzt wieder durchziehen – und wenn es am Ende auch Freizeiten in deutlich verkleinerter Form waren, schauen wir doch dankbar zurück auf einen durchweg positiven (Achtung, nicht falsch verstehen!) Sommer.

 

In die Freizeit ohne Koffer starteten wir im vergangenen Jahr mit nur 28 statt der üblichen 60-80 Kinder. Mit Hilfe eines guten Hygiene-Konzeptes und vor allem regelmäßigen Schnelltests konnten wir eine nahezu normale Freizeit gestalten – und es war bemerkenswert, wie sehr es den Kindern anzumerken war, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten an Kontakten vermisst hatten.

 

Inhaltlich ging es auf der FroKo diesmal um verschiedene Jesus-Geschichten: Während wir uns in der ersten Freizeitwoche auf die beiden Elemente Jesus und das Wasser konzentrierten (es ging um Begegnungen am See Genezareth, am Teich Betesda oder auch die Taufe Jesu), waren wir in Woche zwei eher in den Bergen unterwegs: Wir hörten von großen Worten während der Bergpredigt, erlebten, wie Jesus kurz darauf 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen satt macht und begleiteten den Sohn Gottes bis ans Kreuz von Golgatha. In drei Kleingruppen hatten wir reichlich Zeit, über das Gesehene ins Gespräch zu kommen – und haben außerdem viel gebastelt, gespielt und uns bei abwechslungsreichen Programmpunkten ausgetobt.

 

Die „klassischen“ FroKo-Highlights durften dabei natürlich auch 2021 nicht fehlen: Bei einem großen Geländespiel ging es diesmal (ebenfalls in Woche 1) rund ums Thema Wasser. Da wurde mit Spitzpistolen auf Dosen geschossen, es mussten Wasserbomben mit Handtüchern durch die Gegend geworfen und möglichst viel kühles Nass mit Hilfe von Schwämmen transportiert werden. Noch heute sind wir dankbar, dass das zugegebenermaßen feucht-fröhliche Programm am Ende auch wettermäßig möglich war. Auch am Thementag ging es dann im Grunde genommen noch einmal aufs Meer hinaus: Als wilde Piraten mussten die Gruppen hier zunächst ihre persönlichen Piratenschiffe gestalten, bevor es dann galt, sich in verschiedenen Seemanns-Disziplinen zu bewähren. Wir haben festgestellt: Mit der Kindern der FroKo 2021 wäre eine große Schatzsuche überhaupt kein Problem. Den Abschluss der FroKo-Sondertage bildet üblicherweise der große FroKo-Wandertag: Auch wenn wir diesen 2021 leider noch etwas kleiner gestalten mussten als sonst (ein großes Mitbring-Buffet war uns dann doch noch eine Spur zu heiß…) und uns in diesem Jahr auch das Wetter nicht ganz freundlich gesonnen war, konnten sie die Kinder am Ende dennoch auf einer kleineren Runde austoben – und die roten Würste haben aus der Pfanne mindestens genauso gut geschmeckt wie vom Grill.

 

Schon heute freuen wir uns auf die FroKo 2022 – und auf Interessierte, die unser Mitarbeiter-Team unterstützen wollen. Vielleicht kann die Freizeit ohne Koffer dann ja in diesem Jahr auch wieder ein bisschen größer werden…

 

 

Tobias Schaller